Spielanleitung · Regeln

Teppich spielen

Eine ruhige Patience für eine Sitzung: Lege den Teppich aus 20 Karten aus, führe die vier Asse auf die Basen und sammle alle vier Farben vom Ass bis zum König. Gelesen — und gleich an den Tisch.

Jetzt spielen

Kurz gefasst

Ziel
4 Farben auf den Basen sammeln
Spieler
1
Partie
5–15 Min.
Schwierigkeit
Leicht
Genre
Patiencen

Ziel des Spiels

„Teppich“ ist eine Patience für einen Spieler. Deine Aufgabe ist es, alle vier Farben zu sammeln auf den Basen (Häusern), indem du die Karten der Reihe nach vom Ass zum König auslegst: Ass, Zwei, Drei und so weiter bis zum König. Wenn alle 52 Karten in den vier Häusern liegen, geht die Patience auf und die Partie ist gewonnen. Die Asse liegen schon als Fundament auf den Basen — es bleibt nur, jedes Haus richtig aufzubauen.

Vorbereitung: die Auslage des Teppichs

Das Blatt aus 52 Karten wird so aufgeteilt: Die vier Asse werden sofort auf die Basen gelegt — das ist der Anfang jedes der vier Häuser. Die restlichen Karten werden gemischt, und aus ihnen wird ein Teppich 4 × 5 ausgelegt — ein Rechteck aus 20 offen liegenden Karten. Die verbleibenden 28 Karten kommen in den verdeckten Stapel (den Vorrat), der im Spielverlauf die frei gewordenen Teppichfelder nachfüllt. Über dem Teppich sieht man die vier Basen, darunter den Teppich selbst.

Regeln: wie man auslegt und löst

Häuser werden nach Farbe gebaut

Auf jeder Basis wird eine einzige Farbe gesammelt. Eine Karte kommt nur in aufsteigender Reihenfolge und nur in ihrer eigenen Farbe ins Haus: nach dem Ass folgt die Zwei derselben Farbe, dann die Drei und so weiter bis zum König.

Es werden nur Teppichkarten gespielt

Ins Haus verschieben lassen sich nur die offen liegenden Karten des Teppichs. Eine passende Karte wird mit einem goldenen Rahmen hervorgehoben und hebt sich leicht — das heißt, sie kann jetzt sofort auf die Basis geschickt werden.

Das Feld wird aus dem Stapel nachgefüllt

Sobald eine Karte ins Haus geht, deckt die oberste Karte des verdeckten Stapels das frei gewordene Teppichfeld sofort ab. So entstehen auf dem Teppich ständig neue Zugmöglichkeiten.

Der Stapel geht zur Neige

Ist der Vorrat erschöpft, werden frei gewordene Felder nicht mehr nachgefüllt und bleiben einfach leer. Danach spielst du nur mit dem, was offen auf dem Teppich liegt.

Die Asse dürfen nicht angerührt werden

Die vier Asse sind die Grundlagen der Häuser, sie liegen von Anfang an fest. Sie werden weder verschoben noch entfernt: gebaut wird über ihnen.

Sackgasse

Bleibt auf dem Teppich keine einzige Karte, die zu wenigstens einem Haus passt, gibt es keine Züge mehr. Das System vermerkt eine „Sackgasse“ — beginne eine neue Partie.

Wenn die Patience aufgeht

Die Patience gilt als gelöst, wenn alle 52 Karten in den Häusern liegen — das heißt, jede der vier Farben ist vom Ass bis zum König aufgebaut. Auf dem Tisch erscheint eine Tafel „Teppich gelöst!“ mit der Endwertung, der Zeit und der Zugzahl. Je schneller du den Teppich sammelst, desto höher der Bonus zur Wertung. Bleiben aber auf dem Teppich keine passenden Karten mehr, während die Häuser noch nicht fertig sind — das ist eine Sackgasse: Die Partie muss mit einer neuen Auslage wiederholt werden.

Steuerung auf muta.pro

🖱️
Karte ziehen
Klicke auf eine hervorgehobene Teppichkarte — sie geht von selbst ins Haus ihrer Farbe, und das Feld wird aus dem Stapel nachgefüllt.
Auto-Sammeln
Die Schaltfläche „Auto-Sammeln“ spielt alle verfügbaren Züge hintereinander — praktisch, wenn gleich mehrere offensichtliche Karten bereitliegen.
💡
Hinweis
Die Schaltfläche „Hinweis“ (oder die Taste H) hebt eine Karte hervor, die jetzt sofort auf die Basis geschickt werden kann.
🔄
Neue Partie
Die Schaltfläche „Neu“ mischt den Stapel neu, legt die Asse auf die Basen und teilt einen frischen Teppich aus.

Tipps

Achte auf alle Farben

Prüfe vor dem Zug jedes Haus: Manchmal lohnt es sich, zuerst eine Karte zu spielen, die das Feld mit der nächsten benötigten öffnet.

Überstürze das Auto-Sammeln nicht

Das Auto-Sammeln spielt gierig. Willst du die Reihenfolge steuern, ziehe von Hand und halte passende Karten zurück.

Behalte den Stapel im Auge

Der Zähler zeigt, wie viele Karten im Vorrat übrig sind. Je näher an null, desto vorsichtiger solltest du mit den freien Feldern umgehen.

Hinweis gegen die Sackgasse

Scheint es, dass es keine Züge gibt, drücke „Hinweis“ — er findet entweder eine Karte oder bestätigt, dass es eine Sackgasse ist.

Strategie: denke einen Zug voraus

„Teppich“ wirkt wie ein Spiel im Autopilot — tippe die hervorgehobenen Karten an, und fertig. Doch die Lösungsquote steigt spürbar, wenn du nicht nur auf den verfügbaren Zug schaust, sondern auf die Warteschlange unter den obersten Karten. Jedes Ablegen öffnet ein Feld, und aus dem Vorrat kommt eine neue Karte — im Grunde entscheidest du, was als Nächstes auf dem Tisch erscheint.

Behalte alle vier Häuser im Kopf

Gleiche vor dem Zug alle Basen ab: welche Farbe bis zu welcher Zahl aufgebaut ist. Die für ein Haus nötige Karte ist immer genau eine, und mit dem Auge erfasst man sie leichter, wenn man die aktuelle „Decke“ jeder Farbe im Kopf hat.

Ein Zug nur, um ein Feld zu öffnen

Manchmal lohnt es sich, eine Karte zu spielen, nicht weil sie wichtig ist, sondern weil das frei gewordene Feld aus dem Vorrat eine frische anzieht. Solange im Stapel Karten sind, ist jedes Ablegen ein weiterer Versuch, eine steckengebliebene Zwei oder Drei herauszuholen.

Zähle den Stapelrest

Der Vorratszähler ist deine Uhr. Solange er nicht null ist, werden leere Felder nachgefüllt; nach null schmilzt der Teppich nur. Mach kühne Öffnungen, solange der Stapel den Tisch noch füttert.

A23

Das Pik-Haus ist bis zur Drei aufgebaut — auf die Basis kommt nur die Pik-Vier, alles andere wartet.

Taktik: die Zugreihenfolge entscheidet

Liegen gleich mehrere passende Karten auf dem Teppich, kommt es auf die Reihenfolge an, in der du sie abnimmst. Die richtige Folge öffnet Felder dort, wo darunter die nötigen Fortsetzungen versteckt sind, die falsche sperrt die Auslage in eine Sackgasse.

Zuerst die „einsamen“ Karten

Braucht eine Karte nur ein Haus und liegt keine zweite gleiche auf dem Tisch — nimm sie ohne Zögern ab. Sie zurückzuhalten bringt dir nichts und verschwendet nur das Feld.

Halte die Farben im Gleichgewicht

Bringe alle vier Häuser ungefähr gleichmäßig voran. Die Schieflage, wenn eine Farbe beim König ist und drei bei Zweien stecken, treibt am häufigsten in die Sackgasse.

Auto-Sammeln zum Schluss

Solange du die Wahl hast, ziehe von Hand. Das Auto-Sammeln ist gierig und nimmt die Karten in seiner eigenen Reihenfolge ab; hebe es für den Moment auf, in dem die offensichtlichen Züge ausgegangen sind.

5vs5=6

Beide Fünfen sind verfügbar, doch Herz führt zu einer offen liegenden Sechs — wir nehmen zuerst die Herz-Karte ab.

Varianten der Patience

„Teppich“ stammt aus der Familie einfacher Patiencen, bei denen die Häuser vom Ass bis zum König gesammelt werden. Auf muta.pro wird die Grundvariante gespielt, mit einem Teppich 4 × 5 und einem Vorrat, der die Felder nachfüllt, doch die Familie hat erkennbare Verwandte.

Größe des Teppichs

Klassisch werden 20 Karten ausgelegt (4 × 5). Es gibt leichtere Versionen mit kleinerem Feld — weniger „tote“ Felder und eine höhere Lösungsquote — und dichtere, in denen die Sackgasse häufiger lauert.

Mit Nachfüllen und ohne

Unsere Variante füllt die frei gewordenen Felder aus dem Stapel nach, bis dieser aufgebraucht ist. In strengen Versionen werden die Felder gar nicht nachgefüllt — jede Teppichkarte zählt, und die Partie wird deutlich härter.

Verwandte im Geiste

„Algerische“, „Freizelle“, „Pyramide“ sind Nachbarn im Katalog: überall ist das Ziel, die Häuser nach Farbe zu sammeln, doch Auslage und Bewegungsfreiheit unterscheiden sich. Hast du „Teppich“ gemeistert, wechselst du leicht zu ihnen.

79Q

Eine Teppichreihe: offen liegende Karten stehen für einen Zug bereit, verdeckte kommen als Ersatz aus dem Vorrat.

Häufige Fehler

Die meisten verlorenen „Teppich“-Gebe liegen nicht am Pech, sondern an ein paar typischen Patzern. Sie sind leicht abzustellen, und der Lösungsanteil steigt spürbar.

  1. Karten blind abnehmen. Die erstbeste hervorgehobene Karte anzuklicken ist ein sicherer Weg in die Sackgasse. Wäge zuerst ab, was sich darunter öffnet und welchem Haus das hilft.
  2. Den Stapelzähler vergessen. Solange im Vorrat Karten sind, sind Öffnungen fast kostenlos; steht er auf null, ist jedes leere Feld für immer verloren. Mach kühne Züge im Voraus.
  3. Ein einziges Haus vorantreiben. Pik bis zum König aufzubauen ist angenehm, doch wenn Herz, Karo und Kreuz bei niedrigen Karten stecken, läuft der Tisch schnell in eine Sackgasse.
  4. Sofort auf Auto-Sammeln drücken. Es nimmt die Karten in der ihm bequemen Reihenfolge ab und kann ein Feld schließen, das du dir aufgehoben hattest. Lass es erst los, wenn keine Handzüge mehr übrig sind.

Hinweis statt Panik

Scheint es, dass es keine Züge gibt? Drücke „Hinweis“: Er findet entweder eine Karte oder bestätigt ehrlich die Sackgasse — und du beginnst ohne Zweifel eine neue.

Eine Sackgasse ist normal

Ein Teil der Gebe ist grundsätzlich unlösbar. Steckst du fest — such keinen Zug, den es nicht gibt, drücke „Neu“ und nimm einen frischen Teppich.

Häufige Fragen

Wie viele Personen spielen „Teppich“?
Es ist eine Patience — du spielst allein. Der Gegner ist hier die Auslage der Karten selbst.
Darf man Karten zwischen den Teppichfeldern verschieben?
Nein. Die Teppichkarten gehen nur auf die Basen. Man kann sie nicht aufeinander oder in leere Felder legen.
Warum lässt sich eine Karte nicht anklicken?
Anklickbar sind nur passende Karten — jene, die ihr Haus nach Farbe um einen Rang höher fortsetzen. Die übrigen sind vorerst gesperrt und nicht hervorgehoben.
Lässt sich der Teppich immer lösen?
Nein. Ein Teil der Gebe führt in eine Sackgasse, wenn keine passenden Karten mehr übrig sind. Drücke in diesem Fall „Neu“ und probiere eine frische Auslage.
Was bedeutet der goldene Rahmen um eine Karte?
Das ist ein Hinweis der Engine: Die Karte passt gerade jetzt zu einem der Häuser und kann auf die Basis geschickt werden. Karten ohne Hervorhebung setzen noch keine Farbe fort.
Wirkt sich die Geschwindigkeit auf die Endwertung aus?
Ja. Je schneller du den Teppich sammelst und je weniger überflüssige Aktionen du machst, desto höher der Bonus zur Wertung. Zeit und Zugzahl werden auf der Abschlusstafel angezeigt.
Lässt sich der letzte Zug rückgängig machen?
„Teppich“ ist auf ein Spiel ohne Rücknahmen ausgelegt: Die Karten gehen endgültig ins Haus. Steckt eine Gebe in einer Sackgasse, ist es einfacher, mit der Schaltfläche „Neu“ eine neue zu beginnen, als zurückzurollen.
Warum ist das frei gewordene Feld leer geblieben?
Das heißt, der Vorratsstapel ist bereits erschöpft. Das Nachfüllen funktioniert nur, solange im verdeckten Stapel Karten sind; danach bleiben leere Felder bis zum Ende der Partie leer.
In welcher Reihenfolge nimmt man Karten am besten ab, wenn mehrere zugleich passen?
Nimm zuerst die Karten ab, die nur ein Haus braucht, und versuche, alle vier Farben gleichmäßig voranzubringen. So treibst du dich seltener in eine Schieflage, die in die Sackgasse führt.
Worin unterscheidet sich „Teppich“ von der Patience „Algerische“?
Beide sammeln die Häuser nach Farbe vom Ass bis zum König, doch „Teppich“ hat eine kompakte Auslage 4×5 mit Nachfüllen der Felder aus dem Vorrat, während die „Algerische“ eine andere Auslage und mehr Bewegungsfreiheit zwischen den Spalten bietet.
Bereit, den Teppich auszulegen?
Erstelle einen Raum und spiele eine Partie oder zwei direkt im Browser.

Ähnliche Spiele