Reversi (in der Markenversion «Othello») ist ein Spiel auf einem 8×8-Brett mit zweifarbigen Steinen: eine Seite ist schwarz, die andere weiß. Es gibt nur wenige Regeln, doch gerade um sie herum entstehen Fragen: Wie viele Steine dreht man pro Zug um, darf man überall setzen, was tun, wenn man nichts umdrehen kann, und wer gewinnt, wenn ein Spieler nicht ziehen kann? Wir gehen jede Frage regelgerecht durch, mit Beispielen auf dem Brett.

Kurz: die wichtigsten Antworten

Startstellung und Ziel

In der Mitte des 8×8-Bretts stehen über Kreuz vier Steine: zwei schwarze und zwei weiße diagonal. Schwarz zieht zuerst. Das Ziel ist, am Ende der Partie mehr Steine Ihrer Farbe auf dem Brett zu haben.

Startstellung (Mitte des 8×8-Bretts): zwei schwarze und zwei weiße Steine über Kreuz diagonal. Der erste Zug gehört Schwarz.

Wie viele Steine umdrehen: alle oder einen

Die Hauptfrage von Anfängern. Die Antwort: Umgedreht werden alle gegnerischen Steine, die zwischen dem gerade gesetzten Stein und einem bereits stehenden eigenen Stein eingeschlossen sind — in gerader Linie (waagerecht, senkrecht oder diagonal), ohne Lücken. Nicht einer, sondern die ganze eingeschlossene Reihe.

Schwarz setzt links einen Stein (im goldenen Rahmen). Drei weiße Steine sind zwischen dem neuen und dem bereits rechts stehenden schwarzen Stein eingeschlossen — alle drei werden auf einmal umgedreht, nicht nur einer.

Das Umdrehen erfolgt sofort in allen Richtungen

Wenn der gesetzte Stein gegnerische Reihen gleichzeitig in mehreren Richtungen einschließt, werden all diese Reihen in einem Zug umgedreht. Der schwarze Stein in der Ecke unten schließt die weißen waagerecht, senkrecht und diagonal zugleich ein.

Ein einziger schwarzer Stein (im Rahmen) schließt die weißen zugleich in Zeile, Spalte und Diagonale ein — alle eingeschlossenen Steine werden im selben Zug umgedreht.

Wenn es nichts umzudrehen gibt

Einen Stein darf man nur dort setzen, wo er wenigstens etwas umdreht. Ein Feld, das keinen einzigen gegnerischen Stein einschließt, ist ein unzulässiger Zug — dorthin darf man nicht ziehen.

Der «stille» Zug ist oft stärker

Möglichst viele Steine pro Zug umzudrehen ist meist ungünstig: Ein bescheidener Zug, der einen oder zwei Steine ändert, bewahrt die Kontrolle über Zentrum und Ränder besser. Bei Reversi geht es nicht darum, die ganze Zeit in der Mehrheit zu sein.

Wer gewinnt, wenn ein Spieler nicht ziehen kann

Ein einzelnes Aussetzen ist noch nicht das Ende: Der Gegner hat vielleicht einen Zug, und die Partie geht weiter. Das Spiel endet erst, wenn kein Spieler mehr ziehen kann (in der Regel — wenn das Brett voll oder blockiert ist).

Die Partie ist beendet — niemand hat mehr einen Zug. Man zählt die Steine: Schwarz hat die klare Mehrheit, also gewinnt Schwarz. Bei Gleichstand (32 zu 32) — unentschieden.

Das heißt: In der Situation «es gibt noch ein Feld, aber der Spieler kann nicht ziehen, weil er nichts einschließt» geht der Zug einfach an den Gegner über; und wenn niemand mehr ziehen kann, gewinnt der, der mehr Steine hat.

Häufige Fragen

Dreht man bei Reversi alle Steine um oder nur einen?
Alle. In einem Zug werden alle gegnerischen Steine umgedreht, die zwischen Ihrem neuen Stein und einem bereits stehenden eigenen Stein in gerader Linie eingeschlossen sind — und zwar sofort in allen Richtungen, in denen ein solcher Einschluss besteht. Nur einen einzigen Stein dreht man um, wenn genau einer eingeschlossen ist.
Wie zieht man bei Reversi, wenn es nichts umzudrehen gibt?
Gar nicht — ein solcher Zug ist unzulässig. Einen Stein darf man nur auf ein Feld setzen, das mindestens einen gegnerischen Stein umdreht. Gibt es keinen einzigen wirksamen Zug, setzen Sie aus, und der Zug geht an den Gegner über.
Wer gewinnt, wenn ein Spieler keinen Zug machen kann?
Zuerst prüft man den Gegner: Hat er einen Zug, geht das Spiel weiter, und der «steckengebliebene» Spieler setzt einfach aus. Wenn niemand mehr ziehen kann, zählt man die Steine — es gewinnt, wer mehr davon auf dem Brett hat. Bei Gleichstand (32 zu 32) — unentschieden.
Darf man einen Stein überall setzen?
Nein. Setzen darf man nur dort, wo Ihr Stein eine ununterbrochene Reihe gegnerischer Steine einschließt, die von einem bereits stehenden eigenen Stein abgeschlossen wird. Felder, die nichts umdrehen, sind für den Zug nicht verfügbar.
Darf man seinen Zug nach Belieben aussetzen?
Nein. Wenn Sie mindestens einen erlaubten Zug haben, müssen Sie ziehen. Aussetzen geschieht nur erzwungen — wenn überhaupt kein wirksamer Zug mehr übrig ist.
Was ist der Unterschied zwischen Reversi und Othello?
Es ist praktisch dasselbe Spiel. «Othello» ist ein eingetragener Markenname mit fester Startstellung (vier Steine über Kreuz in der Mitte) und einem 8×8-Brett. Das klassische Reversi erlaubte historisch eine freie Platzierung der ersten Steine, doch heute spielt man fast überall nach den Othello-Regeln.
Wer zieht bei Reversi zuerst?
Zuerst zieht Schwarz. Danach ziehen die Spieler abwechselnd; hat ein Spieler keinen erlaubten Zug, setzt er zwangsweise aus, und der Gegner ist an der Reihe.
Kann man Reversi kostenlos gegen einen Bot spielen?
Ja, auf muta.pro kann man Reversi online kostenlos und ohne Registrierung spielen — gegen einen Bot mit wählbarer Schwierigkeit oder mit einem Freund über einen Raumcode.

Prüfen Sie die Regeln am Brett

Jetzt sind die Kernpunkte klar: Es werden alle eingeschlossenen Steine sofort in allen Richtungen umgedreht, setzen darf man nur wirksam, kein Zug — aussetzen, und die Mehrheit gewinnt. Festigen Sie es in der Praxis: Reversi online spielen kann man auf muta.pro kostenlos gegen einen Bot oder mit einem Freund. Die vollständige Erklärung aller Regeln finden Sie auf der Seite mit den Reversi-Regeln.