Die komplette Anleitung: das 5×5-Feld, das Startwort, wie man einen Buchstaben hinzufügt und ein neues Wort bildet, die Punktezählung nach Länge, die Steuerung auf muta.pro und Tipps für Einsteiger. Gelesen — und gleich ans Feld.
Balda ist ein Wortduell auf einem 5×5-Feld. In deinem Zug fügst du einen Buchstaben auf dem Feld hinzu und bildest durch ihn ein neues Wort. Für jedes Wort gibt es Punkte nach seiner Buchstabenzahl, deshalb je länger das Wort, desto mehr Punkte. Sind alle Zellen gefüllt, endet die Partie, und es gewinnt, wer die höchste Punktsumme gesammelt hat.
Gespielt wird auf einem quadratischen 5×5-Feld. In die mittlere (dritte) Reihe ist ein fünfbuchstabiges Startwort eingetragen — alle übrigen Zellen sind leer. Die Spieler ziehen abwechselnd; jeder hat seinen eigenen Punktestand und seine eigene Liste gefundener Wörter. Es gibt keinen Zufallsfaktor — alles entscheiden Wortschatz und Beobachtungsgabe.
Die freie Zelle muss mit einer Seite (oben, unten, links oder rechts) an mindestens eine bereits gefüllte Zelle grenzen. Diagonale Nachbarschaft zählt nicht.
In die gewählte Zelle wird genau ein neuer Buchstabe des Alphabets gesetzt. Pro Zug wird nur ein Buchstabe gesetzt.
Das Wort entsteht als durchgehender Pfad über benachbarte Zellen: Jeder nächste Buchstabe muss seitlich neben dem vorherigen liegen. Der Pfad darf nicht zweimal durch dieselbe Zelle laufen.
Das gebildete Wort muss den gerade gesetzten Buchstaben enthalten und mindestens zwei Buchstaben lang sein.
Dasselbe Wort zählt pro Partie nur einmal. Wurde das Wort bereits gefunden, muss ein anderes her.
Nach einem gewerteten Wort bleibt der Buchstabe für immer auf dem Feld, und der Zug geht an den nächsten Spieler. Man kann auch aussetzen, ohne einen Buchstaben zu setzen.
Für jedes gewertete Wort erhält der Spieler so viele Punkte, wie das Wort Buchstaben hat: ein Wort aus vier Buchstaben gibt 4 Punkte, aus sechs — 6. Deshalb lohnt es sich, Wörter möglichst lang zu ziehen. Die Partie endet, wenn alle 25 Zellen des Feldes gefüllt sind. Die Punkte aller Spieler werden addiert, und wer die meisten hat, wird zum Sieger erklärt. Den Führenden erkennt man an der Krone neben dem Namen.
Bevor du einen Buchstaben setzt, überschlage gleich mehrere Wörter in verschiedene Richtungen — der Pfad darf laufen und abbiegen.
Punkte entsprechen der Wortlänge, deshalb ist ein guter langer Fund zwei kurze wert.
Dein eigener Buchstabe kann dem Gegner ein fettes Wort öffnen. Manchmal ist es besser, eine bequeme Richtung zu schließen.
Endungen und Vorsilben nahe der Mitte lassen sich in späteren Zügen leicht zu langen Wörtern ausbauen.
Bei Balda gewinnt nicht, wer mehr Wörter kennt, sondern wer das Feld besser liest. Jeder deiner Buchstaben ist zugleich eine Chance für dich und ein Geschenk an den Gegner: Er bleibt für immer auf dem Feld und arbeitet für beide. Denk also nicht nur „welches Wort bilde ich“, sondern auch „was öffnet sich dem Gegner nach meinem Zug“.
Die meisten langen Wörter scheitern am Mangel an Vokalen. Zellen neben bereits gesetzten A, O, E, I sind wertvoller — sie bauen sich nach beiden Seiten leichter zu einem Wort aus.
Buchstaben nahe der Mitte grenzen an vier Nachbarn, am Rand an drei, in der Ecke nur an zwei. Zentrale Zellen geben mehr Richtungen für den Pfad, also beherrsche die Mitte des Feldes vor den Ecken.
Das Feld ist endlich — 25 Zellen. Schätze zur Partiemitte ab, wie viele Züge bleiben: Sind wenige Zellen frei, zählt nicht die Wortlänge, sondern dass sich überhaupt ein Zug findet.
Startwort in der Mitte: Die Zelle über dem „I“ grenzt gleich an zwei Buchstaben und öffnet Pfade nach oben und zu den Seiten.
Punkte entsprechen der Wortlänge, deshalb liegt das ganze Können darin, Wurzeln zu langen Formen auszubauen. Ein Fund mit 7 Buchstaben ist drei Wörter zu 2–3 Buchstaben wert, und solche kurzen sammelt der Gegner ohnehin. Bevor du einen Buchstaben setzt, verlängere das künftige Wort im Kopf nach beiden Seiten.
Vorsilben wie VER-, BE-, GE-, ENT-, AUF- verlängern fast jedes Verb oder Substantiv. Ein an die Wurzel gesetztes „V“ entfaltet sich oft zu einer ganzen Kette.
Ein fertiges Wort lässt sich leicht mit einer Endung verlängern: -UNG, -HEIT, -KEIT. Halte am Ende des Pfades eine freie Zelle für so einen Schwanz bereit.
Ein Wort muss keine gerade Linie sein. Oft steckt die lange Form in einem geknickten Pfad — prüfe die Kurven, nicht nur Zeilen und Spalten.
Der Pfad „P-L-A-T-Z“ knickt im Winkel ab: Der neue Buchstabe „Z“ schließt ein Wort aus fünf Zellen — 5 Punkte.
In einem ebenbürtigen Duell entscheiden die letzten Züge. Der erfahrene Spieler bereitet sich das Feld im Voraus vor und schließt dem Gegner zugleich die fetten Richtungen. Balda ist nicht nur Wortschatz, sondern auch ein Ringen darum, wessen Zug der letzte und wertvollste wird.
Wenn sich neben deinem Buchstaben eine „-HEIT“ oder „-UNG“ aufdrängt, nimmt der Gegner sie zuerst. Manchmal ist es besser, einen Buchstaben an eine tote Stelle zu setzen, als einen fertigen Schwanz zu verschenken.
Eine Zelle entdeckt, aus der dir ein langes Wort gelingt? Überstürze nichts, wenn du sie jetzt nicht besetzen kannst, aber achte darauf, dass der Gegner sie nicht mit seinem Buchstaben abdeckt.
Bei einer geraden Zahl leerer Zellen und zwei Spielern ist der letzte Zug oft deiner. Steuere so auf das Ende zu, dass das wertvollste Wort gerade dir bleibt.
Die Zelle mit „?“ baut „WORT“ zu „WORTE“ aus — besetze sie zuerst, bevor es der Gegner tut.
Die meisten Niederlagen bei Balda kommen nicht von schwachem Wortschatz, sondern von überhasteten Zügen. Sehen wir uns die Patzer an, die am häufigsten Punkte kosten, und wie man sie vermeidet.