Domino wirkt einfach, bis es ans Zählen geht: „Wie zählt man überhaupt die Punkte?“, „Stimmt es, dass man bei den Enden 0 und 6 aussetzen muss?“, „und wie spielt man zu zweit?“. Wir erklären die Regeln des klassischen Domino (Satz „Doppel-Sechs“) und wie das in der Online-Version auf muta.pro funktioniert, mit Beispielen an Steinen.
Kurz gesagt: die wichtigsten Antworten
- Punkte sind die Summe der Augen auf den Steinen in der Hand. Wenn die Partie endet, addiert jeder die Punkte auf seinen verbliebenen Steinen; gewinnt, wer die kleinere Summe hat.
- Gezogen wird nach Übereinstimmung der Zahlen. Ein Stein wird an ein offenes Ende der Kette angelegt, wenn er dieselbe Zahl trägt. Passt nichts, ziehst du aus dem Talon.
- „0 und 6 an den Enden“ heißt nicht automatisch aussetzen. Aussetzen musst du nur, wenn du weder einen Stein mit 0 noch mit 6 hast (und der Talon leer ist). Hast du einen passenden Stein, musst du ziehen.
- Zu zweit nimmt jeder 7 Steine. Die übrigen 14 wandern verdeckt in den Talon — als Reserve zum Nachziehen.
Satz, Verteilung und wie ein Stein aussieht
Klassisches Domino ist der Satz „Doppel-Sechs“: 28 Steine, auf jedem zwei Zahlen von 0 (leer) bis 6. Steine, bei denen beide Zahlen gleich sind, heißen Doppelsteine (Pasch).
Drei Steine: ein gewöhnlicher 6-3, der Doppelstein 4-4 (beide Zahlen gleich) und 0-5 mit einer leeren Hälfte. Der Satz umfasst insgesamt 28 Steine, jede Zahl kommt 8-mal vor — sieben Steine plus der Doppelstein.
- Verteilung. Jeder Spieler zieht blind Steine: zu zweit je 7, zu dritt oder viert meist ebenfalls je 7. Die restlichen Steine bilden verdeckt den Talon (Vorrat).
- Erster Zug. Begonnen wird in der Regel mit dem höchsten Doppelstein oder nach Absprache; auf muta.pro gibt das Spiel die Reihenfolge vor.
Wie man zieht: Übereinstimmung der Zahlen
Die Kette wächst nach beiden Seiten. Einen Stein anlegen kannst du an das Ende, dessen Zahl mit einer Zahl auf deinem Stein übereinstimmt. Die Kette hat immer zwei offene Enden — anlegen darfst du an jedes davon.
Kette 3–5 · 5–5 · 5–2: die Steine sind über die übereinstimmenden Zahlen verbunden. Die offenen Enden dieser Kette sind 3 links und 2 rechts; neue Steine können an jedes von beiden angelegt werden.
Ein Doppelstein am Ende zählt ganz normal
Ein Doppelstein wird meist quer gelegt, doch seine offene Zahl geht in die Endzählung genauso ein wie bei jedem anderen Stein. Eine Verdopplung der Endpunkte gibt es im klassischen Domino nicht.
Talon, Aussetzen und das „blockierte Spiel“
Wenn du nichts an die Kette anlegen kannst, setzt du nicht sofort aus — zuerst ziehst du Steine aus dem Talon, bis ein passender kommt oder der Talon leer ist.
- Aussetzen. Ausgesetzt wird nur, wenn kein passender Stein da ist und der Talon bereits leer ist. Dann geht die Reihe an den Gegner über.
- Blockiertes Spiel. Kann niemand mehr ziehen und ist der Talon leer, ist die Partie blockiert (das „blockierte Spiel“). Das Spiel wird angehalten und man geht zur Punktezählung über.
Wie man die Punkte zählt
Die Hauptfrage. Gezählt werden die Punkte nach den Steinen, die in der Hand bleiben: man addiert alle Augen darauf. Die Partie (oder bei einem blockierten Spiel die Runde) gewinnt, wer die kleinere Punktsumme hat — im Idealfall null, wenn du alle Steine abgelegt hast.
Beispiel für eine Hand: 6-4 (10 Punkte) + 2-2 (4) + 0-3 (3) = 17 Punkte. Je kleiner diese Summe am Ende der Partie, desto besser — deshalb wird man schwere Steine mit hohen Zahlen als Erstes los.
Beobachte, was auf dem Tisch liegt
Jede Zahl kommt im Satz genau 8-mal vor. Wenn du dir merkst, welche Zahlen schon gelegt sind, lässt sich leicht abschätzen, was der Gegner noch hat, und man kann ihn „zumachen“ — Enden übrig lassen, an die er nichts anlegen kann.
Stimmt es, dass man bei den Enden 0 und 6 immer aussetzt
Nein — das ist ein verbreiteter Irrtum. Die Enden „0 und 6“ blockieren für sich genommen nichts. Aussetzen muss nur ein bestimmter Spieler und nur dann, wenn er weder einen Stein mit 0 noch mit 6 hat und der Talon schon leer ist.
Diese Kette hat die offenen Enden 0 (links) und 6 (rechts). Ziehen kann jeder, der einen Stein mit 0 oder mit 6 auf der Hand hat. Aussetzen muss nur, wer keinen solchen Stein hat und dessen Talon leer ist.
Wie man Domino zu zweit spielt
- Je 7 Steine pro Spieler. Von 28 Steinen nehmen die beiden je 7; die restlichen 14 wandern verdeckt in den Talon.
- Dieselben Regeln. Gezogen wird nach Übereinstimmung der Zahlen, ohne Zug zieht man aus dem Talon nach, bei Blockade folgt das blockierte Spiel und die Punktezählung.
- Einfacher zu zählen. Zu zweit lassen sich die ausgespielten Zahlen leicht verfolgen: alles, was nicht auf dem Tisch und nicht bei dir ist, liegt beim Gegner oder im Talon.
Häufige Fragen
Prüft die Regeln am Tisch nach
Damit sind die Streitpunkte geklärt: Punkte sind die Summe der Augen in der Hand (weniger ist besser), gezogen wird nach Übereinstimmung der Zahlen, „0 und 6 an den Enden“ blockieren das Spiel nicht, und zu zweit nimmt jeder 7 Steine. Festigt es in der Praxis: Domino online spielen auf muta.pro geht kostenlos zu zweit oder in der Gruppe. Die vollständige Erklärung aller Regeln findet ihr auf der Seite mit den Domino-Regeln.